Im Browser lesen
Alte Eltern kompetent begleiten
Ihr Coaching vom SPIEGEL
Sonntag, 1. Februar 2026
Anne Otto

Liebe Leserin, lieber Leser,

​​​​​​​Deutschland wird immer älter. Pflege und Hilfe für Senioren übernehmen oft die eigenen Kinder. Damit das nicht zur Zerreißprobe wird, ist es ratsam, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen.

Die Lebenserwartung steigt. Wer hierzulande über 65 Jahre alt ist, wird im Schnitt noch weitere 17 Jahre (Männer) oder 21 Jahre (Frauen) leben. Diese Zahlen machen deutlich, wie viele Jahrzehnte Menschen heute im Seniorenalter verbringen.

Besonders das »erste Alter«, die Jahre bis 75, erleben viele ältere Leute und deren Familien als Gewinn und Geschenk. Danach aber folgen häufig Lebensphasen, in denen Senioren erst Hilfestellung und später Pflege benötigen. Mit diesem sogenannten zweiten und dritten Alter sind viele Unklarheiten verbunden – für alle Beteiligten.

Es ist deshalb nicht nur für die Senioren selbst wichtig, sich auf Alterungsprozesse und Einschränkungen bewusst einzustellen. Auch erwachsene Kinder sind aufgerufen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Unsicherheit und Berührungsängste sind oft groß, auch weil komplexe Fragen im Raum stehen: Eine davon ist etwa, wie erwachsene Kinder ihren weit entfernt lebenden Eltern helfen können.

Eine andere, wer die Eltern pflegen soll, wenn man sich selbst dazu nicht in der Lage fühlt. Eine dritte, wie die Eltern selbst ihre Einschränkungen wahrnehmen und damit umgehen. »In vielen Familien ist vollkommen ungeklärt, wie man gemeinsam den Prozess des Älterwerdens der Eltern gestalten will«, sagt die Berliner Professorin Katja Werheid, die an der Humboldt-Universität Alterspsychotherapie und Klinische Neuropsychologie lehrt. Dabei wäre ein offener Umgang für alle Seiten ein Gewinn.

Zusammen mit SPIEGEL Coaching hat Werheid deshalb ein Trainingsprogramm entwickelt, mit dem Sie einen kompetenten Umgang mit Fragen rund um das Altern der Eltern erlernen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob Ihre Eltern gerade erst die Rente erreichen oder bereits pflegebedürftig sind. Die Coaching-Einheiten richten sich an alle, die im Kontakt mit ihren Eltern Pflegethemen aktiv angehen wollen.

In acht Einheiten lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie praktische Hilfen für Ihre Eltern aus der Distanz heraus organisieren oder über Erwartungen im Hinblick auf die letzte Lebensphase reden können.

Die Aufgabenzielen jedoch nicht allein auf sachliche Klärung ab. Sie helfen Ihnen auch, ein Gefühl von Verbundenheit in Ihrer Familie zu stärken. Denn das ist wohltuend, wenn Pflege- und Versorgungsthemen im Raum stehen.

Ihr SPIEGEL-WISSEN-Team

Diese kostenlosen Newsletter bietet DER SPIEGEL an.

Möchten Sie ändern, wie Sie diese E-Mails erhalten?
Sie können Ihre Newsletter verwalten oder sich von dieser Liste abmelden.

Email-Adresse für Anregung und Kritik: newsletter@spiegel.de
© 2025 DER SPIEGEL
 
 
Jetzt laden: Die SPIEGEL-App für iOS und Android
Laden im App Store ­
Jetzt bei Google Play
Folgen Sie uns:
Bei X.com folgen
  
X.com
 
Bei Facebook folgen
  
Facebook
 
Bei Instagram folgen
  
Instagram
 
­
DER SPIEGEL GmbH & Co. KG
Ericusspitze 1 • 20457 Hamburg
Tel. 040 3007-0
E-Mail:
spiegel@spiegel.de

Komplementärin SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Sitz und Registergericht Hamburg HRA 61 755
Komplementärin Rudolf Augstein GmbH, Sitz und Registergericht Hamburg, HRB 13 105
Geschäftsführung: Thomas Hass
Ericusspitze 1, 20457 Hamburg, Amtsgericht Hamburg, HRA 123 261,
Umsatzsteuer-ID: DE 212 442 423.
Verantwortlicher i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV: Dirk Kurbjuweit
­
­
Impressum     Datenschutz     Nutzungsrechte      Nutzungsbedingungen     
Kontakt     Hilfe