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Mit Ängsten umgehen
Ihr Coaching vom SPIEGEL
Sonntag, 1. Februar 2026
Anne Otto

Liebe Leserin, lieber Leser,

steigende Preise, teurer Wohnraum, überforderte Politiker und Politikerinnen: Es gibt viele Sorgen, die Menschen in Deutschland umtreiben. Doch auch wenn sie berechtigt sind, können Sie die Lebensfreude und die subjektive Handlungsfreiheit einschränken. Wie ist es bei Ihnen? Unser Selbsttest kann Ihnen helfen, zunächst Ihre Ängste besser einzuschätzen.

  • »Ich kenne mich«

Alltagsängste beeinflussen unser Verhalten und unsere Entscheidungen oft mehr, als es uns bewusst ist. In den acht Schritten dieses Trainingsprogramms, das SPIEGEL Coaching gemeinsam mit dem Berliner Psychotherapeuten Thorsten Padberg entwickelt hat, können Sie einen anderen Umgang mit Ihren Ängsten trainieren. Hier lernen Sie Techniken kennen, mit denen Sie Ihre Angst besser verstehen – und Sie können neue Verhaltensmuster trainieren Damit das gelingt, geht es zunächst darum, dass Sie eine kleine Bestandsaufnahme vornehmen und sich klarmachen, welche alltäglichen Ängste und Sorgen Sie immer wieder begleiten. Denn Ängste sind oft gar nicht so leicht greifbar, wie wir denken.

Lesen Sie deshalb nun die folgenden Reflexionsfragen, und prüfen Sie für sich, wovor Sie immer wieder mal Angst haben und ob diese Gefühle Sie in der Lebensgestaltung einschränken oder ob sie schnell wieder verschwinden.

Beantworten Sie die vier Fragen ganz in Ruhe. Sie können sich dazu einen Zettel und einen Stift nehmen oder im Geiste Antworten finden:

  1. Welche alltäglichen Situationen machen Ihnen manchmal Angst? Was befürchten Sie in diesen Momenten?

  2. Was macht Ihnen in Ihrem Leben gerade Sorgen? Warum beschäftigt Sie das so?

  3. Welche der oben genannten Ängste und Sorgen sind realistisch, welche nicht?

  4. Wie sehr macht Ihnen die Angst, die Sie hier beschreiben, im Alltag zu schaffen? Wie sehr fühlen Sie sich dadurch belastet oder behindert?

Zum Weiterlesen: Die Psychotherapeutin Hanne Seemann hat sich lange mit Körper und Seele und mit dem Zusammenspiel von beidem beschäftigt. Im Interview mit SPIEGEL WISSEN (S+) erklärt sie, wann die Seele sich meldet und wie man das erkennt.

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Überlegen Sie an, ob Sie Ängste haben, die Sie einerseits sehr stark belasten, die aber andererseits bei Licht betrachtet eher irrational sind (häufig sind das zum Beispiel Krankheitsängste, Angst vor bestimmten Orten oder sozialen Situationen, Verarmungs- und Existenzängste oder übergroße Sorgen um Familienmitglieder oder Freunde). Es lohnt sich, Befürchtungen und Ängste vom Typ »Sehr belastend, aber mit geringer realistischer Grundlage« stärker in Blick zu nehmen. In diesem Coaching gibt es dafür Gelegenheit.

Tipp für Ängstliche:

Falls Sie bereits in diesem ersten Schritt merken, dass Ihre Ängste so groß sind, dass Sie sich kaum trauen, hier auf eigene Faust weiterzumachen, sollten Sie das ernst nehmen und sich auf jeden Fall einmal von einem Profi aus Psychologie oder Psychotherapie Rat holen. Je früher man hartnäckige Ängste therapeutisch bearbeitet, desto besser.

Tipp für Furchtlose:

Haben Sie mithilfe der Fragen festgestellt, dass Sie nur sehr wenig Ängste und Sorgen haben? Freuen Sie sich darüber. Es kann gut sein, dass Sie dieses Coaching gar nicht unbedingt brauchen. Sie können aber dennoch davon profitieren. Zum Beispiel, indem Sie lernen, souveräner mit Situationen umzugehen, in denen viele Menschen mulmige Gefühle haben. Dazu gehören Situationen, wo man vor einer Gruppe frei reden soll oder wenn es um ernste, klärende Gespräche geht. Nehmen Sie in den Übungen dann diese Art brenzlige oder schwierige Situationen in den Blick.

Ihr Team von SPIEGEL WISSEN

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